Deutsche Spuren entlang der Donau - reisen, begegnen, erleben
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Der Bau der römisch-katholischen Kathedrale wurde 1830 abgeschlossen, als Um- und Ausbau einer aus den Jahren 1786 -1789 stammenden Pfarrkirche. Nördlich der Kathedrale befindet sich der um 1830 in mehreren Etappen errichtete Bischofspalast. In einem der Flügel des Bischofspalastes ist das Museum für kirchliche Kunst „Meszlényi Gyula“ untergebracht. In dessen Sammlungen befindet sich auch ein Gemälde (Votivtafel) von 1760, auf dem die Ansiedlung der Sathmarer Schwaben dargestellt wird, genauer: die Reise der Schwaben auf einer Ulmer Schachtel, auf der Donau flussabwärts. Sie stehen unter dem Schutz der Mutter Gottes.

Ebenfalls auf der „1. Decembrie 1918“-Straße befinden sich die griechisch-katholische Kirche und die rumänisch-orthodoxe Kirche zur „Himmelfahrt Mariä“.

Im alten Stadtzentrum, rund um den Stadtpark, befindet sich das Gebäude des Kunstmuseums. Hier, im ehemaligen Vécsey-Haus, wurde 1711 der Frieden von Sathmar unterzeichnet. Im Innenhof des neugotischen Baues ist ein Relief des bekannten Sathmarer Bildhauers Aurel Popp zu sehen, das ans Ende der Kuruzenkriege erinnert. Nach dem Frieden von 1711 konnten der Wiederaufbau des Sathmarer Gebietes und die Neuansiedlung der entvölkerten Ortschaften beginnen. Der Hauptinitiator des Friedens war Graf Sándor Károlyi.

 

Die Gedenktafel des Friedens von Sathmar



LINKS: Der Altar im Dom von Sathmar

RECHTS: Der römisch-katholische Dom von Sathmar