Deutsche Spuren entlang der Donau - reisen, begegnen, erleben
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Zwischen 1552 und 1716 war Temeswar Sitz eines türkischen Paschalyks. Aus dieser türkischen Periode sind in der Stadt nur wenig Spuren erhalten geblieben. Beispielsweise kann man die Darstellung der von Prinz Eugen von Savoyen eroberten türkischen Palisadenfestung auf dem alten Rathauses beim Paradeplatz (Piaţa Libertăţii) sehen. Auf der rechten Seite des Haupteingangs ist eine türkische Inschrift zu sehen. Immer wieder werden osmanische Grabbeigaben aus türkischen Friedhöfen bei Aushubarbeiten gefunden. Auch die orientalische Bezeichnung eines Stadtteils Temeswars – die Mehala – geht auf die Osmanen zurück.

Die Habsburger, die über 200 Jahre Temeswar regierten, veränderten das Stadtbild grundlegend. Sie machten Temeswar urbaner und bauten viele neue Häuser und Prachtbauten. Dem ehemaligen Rathaus gegenüber steht die Marien-, Pest- oder Johannes-Nepomuk-Säule aus dem Jahr 1756, auf deren Sockel die Geschichte des ersten Schutzpatrons des Banats, Nepomuk, dargestellt ist. Heute ist für alle christlichen Glaubensgemeinschaften der Heilige Georg der Schutzpatron des Banats.


Die Figuren der Säule aus 1756.